Im Beitrag des ZDF-Mittagsmagazin vom Februar 2015 wird es deutlich angesprochen: Für das Gedeihen eines generationengerechten Nachbarschaftshauses braucht es ein umsichtig geplantes Gebäude, das sich erstens flexibel einer wachsenden oder auch schrumpfenden Bewohnerschaft anpassen kann und zweitens ebenso Freiraum bietet für den individuellen Rückzug.

Mit Hilfe von externer Moderation gelingt es den Pöstenhofern in Lemgo die notwendige Toleranz zu entwickeln für respektvollen Umgang miteinander. Ein- oder zweimal pro Jahr gönnen sie sich die Begleitung durch professionelle Gruppenmoderation, damit schwierige Situationen entspannt werden.

Hier wird die wichtige Spielregel ins Bewußtsein gerückt: Für das Gelingen des Wohnprojektes ist jeder Einzelne gleichermaßen verantwortlich. Nur gemeinsam können alle Beteiligten das Ziel erreichen. Und das gilt von der Geburt der Idee über die Planung bis hin zum gelebten Alltag.

Wenn Sie also mit dem Gedanken an ein ähnliches Wohnprojekt spielen oder Ihr Projekt schon in Planung haben: Achten Sie darauf, eine professionelle Gruppen-Moderation zu Rate zu ziehen, die mit allen Aspekten des Entstehens von Nachbarschaftshäusern vertraut ist.


 

Astrid Engel

Dipl. Ing. (FH) Architektin bei Quartierplaner
Ich bin selbständige Architektin und Quartierplanerin. In meiner Arbeit befasse ich mich mit Wohnprojekten und Mehrgenerationenhäusern. Ich nenne sie Nachbarschaftshäuser. Denn das ist für mich der zentrale Punkt, wenn es um neue, zeitgemäße Formen des Wohnens im 21. Jahrhundert geht: Raum zu schaffen für Individualität ebenso wie für nachbarschaftliches Miteinander. Wenn Sie Fragen dazu haben: Schreiben Sie mir an astrid.engel@nachbarschaftshaeuser.de. Ich freue mich darauf!
Astrid Engel